Im Rahmen von Umwelterziehung und Umweltbildung wird es immer wichtiger, Kindern zum einen Wissen über Umweltzerstörung und zum Umweltschutz zu vermitteln und sie zum anderen zum nachhaltigen Handeln zu ermutigen. So nahmen die Klasse 5a in Begleitung ihrer Klassenlehrerinnen Frau Meng und Frau Böttcher sowie der Biologieleistungskurs und der Erdkundegrundkurs der 11. Jahrgangsstufe in Begleitung von Frau Desch am 02. Februar an einer umfangreichen Pflanzaktion im Stadtwald auf dem Hödeshof teil. Initiiert wurde diese Aktion durch das Forstamt Traben-Trarbach, in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Vor-Tour der Hoffnung“ und den Landesforsten Rheinland-Pfalz.
Nach einer einstündigen Wanderung zur Pflanzfläche und einer kurzen Anleitung zum fachgerechten Einpflanzen der zarten Setzlinge unterstützten die Schülerinnen und Schüler motiviert und tatkräftig, der winterlichen Kälte trotzend, die Forstarbeiter in ihrer wichtigen Aufgabe.
In Tandems, gebildet aus jüngeren und älteren Schülern, entwickelte sich schnell eine Routine, sodass bis zum Ende des Tages rund 1.500 Bäume gepflanzt wurden. Berechtigterweise waren die Kinder und Jugendlichen stolz auf sich und, gestärkt durch Wildbratwürstchen mit Brötchen, spendiert und gegrillt von den lokalen Forstarbeitern, machten sie sich wieder auf den Wanderweg zur Schule.
Die Schülerinnen und Schüler haben durch die Teilnahme an der Baumpflanzaktion einen Beitrag zur Entstehung eines aus klimastabilen Baumarten bestehenden Mischwaldes geleistet. Dieser Mischwald trägt dazu bei, das lokale Klima zu verbessern, und bietet Tieren und Pflanzen einen neuen Lebensraum. Die engagierten Gymnasiasten sind sehr gespannt, wie sich ihre gepflanzten Kulturen entwickeln werden. Gemeinsam mit Landesforsten Rheinland-Pfalz und in Kooperation mit der „Vor-Tour der Hoffnung“ hat das Forstamt Traben-Trarbach Spenden gesammelt, die zu einem Teil der Pflanzfläche in Form von Pflanzmaterial und zu einem anderen Teil krebskranken Kindern zu Gute kommt.












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