Trialogisches Lernen in den achten Klassen: Gemeinsam für Toleranz

Kommentare der Schülerinnen und Schüler aus den anonym abgegebenen Rückmeldungen:

Ich fand es gut, dass Gäste da waren.“
„Ich fand die Vorträge sehr informativ und interessant, obwohl diese sehr lang waren.“

Die Stadtführung zur jüdischen Geschichte in Trarbach (Herr Richtscheid) war sehr interessant.“
„…zu wissen, dass nur wenige verschont wurden und jedem so etwas passieren konnte.  Viele wussten bestimmt nicht, dass Juden hier in der Stadt lebten und auch hier von Nazis vertrieben wurden.“
Der Vortrag von Herr Dogan (Islam) und der Film von Feras (aus Syrien) waren sehr spannend. Sie (und Jabril aus Somalia) waren offen für weitere Fragen und man konnte gut mit ihnen darüber reden…“
„Herr Dogan hat gute Beispiele genannt und erzählt, welche Kompromisse er mit seiner Tochter eingeht.“
„Man lernt viel über andere Religionen.“
„Beeindruckend war, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es zwischen dem Islam und dem Christentum (oder anderen Religionen) gibt“.
Meiner Meinung nach war der dritte Tag, wo die zwei Geflüchteten da waren, am beeindruckendsten und emotionalsten. Die Geschichte von ihnen persönlich zu hören…Wie sie darüber reden konnten. Vielen kamen die Tränen…“.
„Als wir den Film von Feras über seine Flucht angesehen haben: In den Nachrichten bekommt man immer nur mit, wenn ein einzelner Flüchtling etwas Böses getan hat und das wird dann verallgemeinert. Es war interessant, die Flucht aus der Sicht der Flüchtlinge zu sehen.“
„Im Film über die Flucht konnte mal endlich mal sehen, wie es Flüchtlingen wirklich ergeht, dass sie unsere Hilfe brauchen und fast alle Länder nicht bereit sind, ihnen zu helfen … und wie schlimm es für sie gewesen sein muss. Durch die Nachrichten erfährt man nicht so viel, wie es sein müsste. Man bekommt eine ganz andere Sichtweise.“
Das mit dem Essen suchen (koscher und parve, halal und haram, streng christlich) und zusammenstellen hat Spaß gemacht und den Wettbewerb dazu fand ich toll.“
„Es stand immer etwas auf dem Programm und es ist nie langweilig geworden“.

Liebe Achter, unser Team (Anette und Dominik Heintzen, Karin Hess-Stoffel, Magdalena Jung und Manuela Kaufmann), dankt euch für diese Rückmeldungen. Eure Tipps für nächstes Jahr (mehr zum jüdischen Leben, andere Nummerierung, mehr kurze Pause…) werden wir umsetzen. Es waren sehr schöne und intensive Tage mit euch.

Gemeinsam wollen wir uns bei unseren Gästen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass die Projekttage so positiv verlaufen sind: Herzlichen Dank an René Richtscheid vom Emil-Frank-Institut in Wittlich (Thema jüdische Geschichte), Tahir Dogan (Islam, Moschee Wittlich), Tobias Hauth (evangelischer Gemeindepädagoge), Milena Günster (Treffmobil Simmern), die Feras und Jabril begleiteten und von ihrer Arbeit mit Geflüchteten berichteten, und besonders an Feras aus Syrien und Jabril aus Somalia.  

 

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