Fair Play Tour – Benefiz-Spinning-Marathons

Das Benefiz-Spinning in Jünkerath erbrachte über 10 000 € an Spenden für Burundi.
Die Schüler des Gymnasiums Traben-Trarbach haben dazu 620 € Spendengelder beigetragen. Das Geld soll einem Schulprojekt in Burundi zugute kommen.

Die Mutara Grundschule in Burundi
Burundi liegt in der konfliktreichen Region der Großen Seen im Osten des
Kontinents. Seit seiner Unabhängigkeit 1962 wurde die Entwicklung des Landes immer wieder durch Bürgerkriege zurückgeworfen. Auch heute kommt es wiederholt zu politisch motivierten Gewaltausbrüchen. Zugleich sind viele Flüchtlinge zurückgekehrt, und die Menschen bemühen sich um Wiederaufbau und eine sichere Existenz.

Über die Hälfte der etwa elf Millionen Einwohner leidet an Mangelernährung. Die meisten Familien leben von der Landwirtschaft, doch land- und forstwirtschaftlich nutzbare Flächen sind knapp. Auch fehlt es den Bauern zumeist an Mitteln und Wissen, um ihre kargen Erträge zu steigern. Um die Schulen mit lokal angebauten Nahrungsmitteln zu versorgen, unterstützt die Welthungerhilfe gezielt Kleinbauern und -bäuerinnen bei der Produktion mit Saatgut und Beratung. Das Welternährungsprogramm kauft ihnen ihre Erzeugnisse ab und verteilt sie dann an den Schulen. Auch die Mutara-Grundschule profitiert bereits von dem Programm.

Die Mutara-Grundschule liegt in der burundischen Provinz Kirundo. An der Schule werden fast 1100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 15 Jahren von 22 Lehrern unterrichtet. Neben Lehrmaterialien mangelt es an Schulbänken in den überfüllten Klassen, so dass kaum Platz zum Schreiben ist. Die Klassenräume sind dunkel, da es keine richtigen Fenster gibt, und teilweise Wind und Wetter ausgesetzt. Darüber hinaus fehlen der Schule sanitäre Anlagen und eine zuverlässige Wasserversorgung, um den Kindern eine hygienische Lernumgebung bieten zu können.

Damit sich die Situation für die Kinder verbessert hat die Welthungerhilfe ein spezielles Hilfsprogramm aufgelegt. Es sollen .

  • sechs neue Klassenräume und sechs Toiletten gebaut,
  • zwei Wassertanks à 10.000 Liter zur Verfügung gestellt und
  • zusätzlich Gesundheitsschulungen zu Ernährung und Hygiene angeboten werden.