Anlässlich des LebensLaufes (15.06.) am Gymnasium Traben-Trarbach berichtete Frau Hawa Djigo-Grund als Referentin über den  Kampf der Welthungerhilfe (WHH) gegen den Hunger in der Welt und über das aktuelle Schulprojekt in Burundi.

Die Fachschaft Sport des GymTT veranstaltet am Mittwoch, dem 15.06. einen großen „LebensLauf“, bei dem alle Schüler*innen Spendengelder für ein Schulprojekt in Burundi sammeln. Um die Schüler für ihren Lauf zu motivieren und um ihnen die Sinnhaftigkeit dieser Benefizveranstaltung zu veranschaulichen,  hatten die Sportler Frau Djigo-Grund von der Welthungerhilfe als Referentin eingeladen. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgten die Kinder der Klassenstufen 5, 6 und 7 dem Vortrag von Frau Djigo-Grund, die ihre Zuhörer schnell zu fesseln wusste. Ihre herzliche und humorvolle Art, der lebendige Vortrag und die Erfahrungsberichte aus erster Hand weckten das Interesse der Kinder. Sie erfuhren, was es bedeutet, hungrig in eine Schule zu gehen, die weder Fenster noch Türen hat und deren Dach durchlöchert ist. Ein kindgerechtes Video über die Hungerproblematik in Afrika und Fotos aus Burundi rundeten den Vortrag ab, der schließlich in einer lebendigen Fragestunde mit angeregten Diskussionen mündete.

So erfuhren die Kinder, dass die WHH seit über 60 Jahren versucht, den Hunger in der Welt zu besiegen und dass das jüngste Ziel „Kein Hunger bis 2030“ durch Putins menschenverachtenden Angriffskrieg gegen die Ukraine in weite Ferne gerückt ist. Sie erfuhren aber auch, dass die Hilfe und das Engagement gerade deshalb wichtig ist: In 60 Jahren Arbeit konnte die WHH 14,3 Millionen Menschen vor dem Hunger bewahren und 539 Auslandsprojekte in 35 Ländern verwirklichen.

Zu den wichtigsten Projekten der WHH gehören die Schulprojekte. 66 Millionen Grundschulkinder hungern weltweit. Die Folge ist, dass sie aus Schwäche dem Unterricht nicht richtig folgen können oder gar nicht erst die Schule besuchen. Hier setzen die Schulprojekte an, die den Kindern ein trockenes, helles und freundliches Schulgebäude errichten, für eine tägliche warme Mahlzeit sorgen und die Mädchen mit vor Ort gefertigten, waschbaren Binden versorgen, damit sie auch während ihrer Periode den Unterricht besuchen können. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass eine warme Schul-Mahlzeit für einen Schüler in Burundi nur etwa 40 Cent kostet und dass sie folglich, wenn sie nur auf ein Eis verzichten, ein Kind in Burundi eine ganze Woche satt bekommen können.

Wir Sportler hoffen nun, dass die Kinder motiviert in den „LebensLauf“ gehen und dort ihr Bestes geben – Wir sind gespannt auf das Ergebnis!

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